Oktober Leserunde Tag 4: Kapitel 29-40

Willkommen zu Tag 4!

Romy bewegt sich frei auf dem Schiff .es ist nur eine Frage der Zeit bis jemand sie entdeckt ?? aber zumindest hat sie etwas gegessen, getrunken und sich verarztet. – hoffentlich hält sie so eine Weile durch!

Tam ist wirklich der Verräter und er hat auch noch einen Bergbauspezialisten mit auf seine Seite gezogen, der ihm hilft. Oh Mann arme Romy??

Glaubt der Admiral wirklich er könne mit dem vielen Gold ewig leben? Was haben die Piraten damit vor?

Romy hilft doch? Um das Schiff zu retten? Wieso ist ihr das Schiff wichtiger als ihr eigenes Leben?

Romy schlägt vor die Panzerung loszuwerden um an Geschwindigkeit zuzulegen. – werden sie drauf eingehen?

Und schon geht es los – Romy möchte sie alle leiden sehen, sowohl den Admiral als auch die Piraten. Geht ihr Plan auf? Wieso will sie Brigs Hilfe?

Wird Romy fliehen können? ?

Ich kann sie alle so schlecht durchschauen! Tam ist so ein Lieber und irgendwie kann ich ihm verstehen! Bei Brig weiß ich überhaupt nicht was in ihm vorgeht – genauso wie Naomi ???‍♀️

Der Admiral bietet also einen Deal an. Romy und das Gold gegen das Leben aller anderen. Das verstehe ich nicht. Das Gold klar. Aber wieso will er Romy? Das Schiff ist verloren und sie kann ihm kein Neues bauen. Da muss mehr dahinter stecken – weshalb ist sie so wichtig?

Sabotiert wirklich jemand Romys Arbeit? Und warum will sie gerade Lily bei sich haben?

Romy hat es also wirklich geschafft und das Schiff fährt mit maximaler Geschwindigkeit ? außerdem scheint Lily wirklich nett zu sein – vielleicht wechselt Romy doch noch die Seiten?

Brig liebt Romy oder? Ohjeeeeee??? aber gut, dass sie zurück gekommen sind um für Naomis Gesundheit zu sorgen.

Die Siedler haben Sie eingeholt und greifen an. Romy hat sich entschieden den Piraten zu helfen. Können sie gewinnen?

Und wer hat den Hauptalarm zerstört? Ist schon wieder ein Verräter an Bord? Es macht mich ganz verrückt nicht zu wissen wer gut und wer böse ist ??

Omg und plötzlich ist Tam Tot??????

Oh mein Gott Naomi hat Tam erschossen? Und schießt weiterhin auf ihre Leute? Wie kann sie nur was ist los mit ihr??

Romy ergibt sich? Kann sie so wirklich leben retten? Der Admiral will doch auch das Gold haben?!

War Naomi der Spitzel vom Admiral? Doch was war ihre Aufgabe?

Da war ein kurzer Moment zwischen Romy und Brig – könnte aus den beiden noch etwas werden??

Jetzt kommt die Aussprache mit dem Admiral – Wer ist auch so dermaßen gespannt was er zu sagen hat?

18 Idee über “Oktober Leserunde Tag 4: Kapitel 29-40

  1. Franzi sagt:

    Okay okay, so langsam kann ich wirklich nicht mehr. Ich weiß nicht einmal mehr wie ich meine Notizen sortieren soll… Ich versuche mich wieder kurz zu halten, auch wenn ich das Gefühl nicht loswerde, dass meine Gefühlsausbrüche hier sehr amüsant sein können 😛 Ich versuche, chronologisch vorzugehen.
    Als erstes ist mir aufgefallen – und das ist mir auch wirklich immer wieder aufgefallen – dass trotz der Verbitterung und dem Schmerz tief in Romy, sie nie im Herzen böse war. Das fällt an einigen Stellen auf, zum Beispiel sie hinterfragt sich selbst ob sie in der Lage gewesen wäre, Tam (eine Schweigeminute bitte…) zu töten und stellt fest, dass sie es wahrscheinlich nicht gekonnt hätte. Obwohl ich keine anderen konkreten Stellen habe, ich mir das schon vorher aufgefallen. Hoffentlich geht das noch jemandem so.
    Auf der Suche nach etwas zum Aufpäppeln landet Romy in der Kantine und begegnet… natürlich wem ? Tam. Der ‘Verräter’, der sich aber für mich schon an dieser Stelle an der ich das Gefühl hatte dass da was nicht stimmt, nicht mehr wie der ‘Böse’ auf dem Schiff angefühlt hat. Den wir hier irgendwie alle ein bisschen ins Herz geschlossen zu haben scheinen, und tatsächlich steckt da weit mehr in ihm als es anfangs gewirkt hatte. Er ist ein guter Mensch der für seine Überzeugungen einsteht und das tut was er für richtig hält. Er hat einen Entdeckergeist und hat es satt immer nur am Außenposten zu kleben. Fast so ein wenig wie Romy damals. Es ist so schwer zu erklären was ich meine aber ich hoffe, es ist verständlich. Ein gesunder jugendlicher Freiheitsgeist und sehr intelligent. Aber überzeugt. Bei ihm muss ich mich wirklich kurz halten sonst wird das hier viel zu lang, aber ich mag seinen Charakter mittlerweile unglaublich, ich hoffe das hat man schon gemerkt.
    Die Sache mit der Alchemie finde ich gar nicht so weit her geholt aber total verrückt. Da wäre ich nie drauf gekommen. Hält der Admiral sich mit so etwas am Leben, ist das sein einziges Ziel in dem Außenposten ? Das facht Romys Feuer natürlich an, die zwar einerseits an Call denkt aber auf der anderen Seite zum ersten mal den Admiral hinterfragt, wie er tickt und was sie über ihn was. Was sie überhaupt weiß. Aber dann geht es ja direkt weiter…
    Es ist übrigens an dieser Stelle interessant kurz einzuwerfen, dass sie immer von ‘ihrem’ Schiff aber ‘dem’ Bagger redet, was ja eigentlich ein und das selbe Gefährt ist. Als wäre dieser Teil kein Teil von ihr, von ihrer Vorstellung, tief im Inneren. Könnte verrückt rein interpretiert sein, ich glaube aber, dass es Absicht ist. Ein Detail das ich nicht sofort gesehen habe aber das ich toll finde.
    Denn ja, das Schiff macht jetzt alles zunichte in dem netten Gespräch.
    Dann erfährt sie was wir schon geahnt haben, dass Call irgendwie von denen abstammt, wer seine Familie ist. Das bringt das erste mal einen Verarbeitungsprozess in Gang, ebenso ist der Admiral unterwegs und es fällt ihr immer mehr auf, wie sie eigentlich von ihm betrogen wurde.
    Mit Calls Tod hatte Romy sich an die Panzerung quasi gebunden, für nichts außer Hass und Vergeltung Platz gehabt, und das beginnt sie im Verlauf der nächsten Seiten auch zu bemerken. Sie beginnt zu hinterfragen, was sie eigentlich warum für wen tut oder tun sollte. Auf welcher Seite sie stehen sollte, und dann stellt sie fest, dass es ihre eigene ist. Sie will gar nicht blind dem Admiral folgen aber den Vagabunden auch nicht – sie wollte immer frei sein bevor sie sich nach Calls Tod verschlossen hat und das tun, was sie für richtig hält, (so wie Tam es such irgendwie tut) – und gottseidank bemerkt sie das kleinschrittig. Deshalb auch das Einreißen der Panzerung, die gleichzeitig wie eine sture Fessel um ihr Herz liegt und die ihr gehört – sie sagt dem, was sie bindet, den Kampf an, so sehe ich das.
    Brig und sie bringen meine romantische Wut immer noch zum Überkochen. Irgendwie sind die ja doch ganz süß… Und wie Romy bemerkt, sie hat sich so bemüht Call in ihm zu sehen. Dass dieser Prozess bei ihr eingesetzt hat ist ja schonmal gut, der erste Schritt auf dem Weg dass das was werden könnte. Die machen mich mit ihrer komischen Beziehung ja ganz wuschig 😛 Die Hoffnung stirbt zuletzt ! Der Trost für den Romantiker in mir dafür, dass Call jetzt eigentlich endgültig weg ist.
    Ganz fix etwas zu Lily, ich glaube die ist und war der perfekte Spiegel für Romy und hat ihr gut geholfen zu sehen, was Wut und Hass mit ihr gemacht haben aber auch wie sie da wieder herauskommen kann, wie sie werden kann.
    Da das jetzt schon viel zu lang ist (es tut mir unglaublich leid), fasse ich mich noch ganz kurz:
    Kann schon sein dass es ein weiterer nötiger Schritt für Romys Entwicklung war, aber ich mochte Tam so gerne…. Ich geh jetzt weinen.
    Im Gegensatz dazu fluche ich über meine gute Seite die sich um Naomi Sorgen gemacht hat. Die ist immer so schön nebenher gelaufen und dann… Romy hat am wenigsten mit ihr gerechnet, der Leser hat am wenigsten mit ihr gerechnet. Mieser Schachzug ! Ich würde gerne wissen, was ihre Aufgabe ist. Ich hoffe, dass sie ihre gerechte Strafe bekommt !
    Zusammenfassend ende ich diesen halben Romantext hier mit dem Gefühl der Erleichterung für Romy. Sie hat endlich verstanden was sie will und tut das auch, ungeachtet von dem Admiral, den Vagabunden, der Panzerung oder Call und das freut mich unglaublich für sie.
    Ich hoffe nur, dass das Gespräch mit dem Admiral gut geht. Ich bin gespannt, wie er all das rechtfertigen will, oder ob er es gar nicht erst tut weil ihm alles außer ihm selbst egal ist. Würde ich ihm locker zutrauen. Und mich interessiert, ob das was Tam gesagt hat stimmt.
    Ich will aber auf jeden Fall nicht, dass noch jemand stirbt ! Wenn Brig (oder Eira) oder Romy jetzt noch etwas passiert verbrenne ich das Buch… oder so… Naja, vielleicht bin ich auch einfach nur am Boden zerstört. Kann gar nicht erwarten zu sehen, wie es jetzt weiter geht und freue mich drauf, eure Kommentare zu lesen ! Vielleicht sieht jemand das alles ja ganz anders als ich, finde es immer spannend mir alles durchzulesen 🙂

    • Franzi sagt:

      Das hatte ich glatt noch vergessen zu erwähnen, mich macht es ach irgendwie fertig nicht zu wissen bei wem man woran ist 😛 Aber ich habe doch das Gefühl dass sich da so langsam ein bisschen Struktur reinkommt. Jetzt dürfte ja eigentlich niemand mehr groß etwas zu verheimlichen haben (hoffe ich). Auch der Admiral kann mit seinen miesen Spielchen rausrücken. Hoffentlich bringt das ein bisschen Klarheit in die Sache.

    • Sue sagt:

      Also ICH habe von Anfang an mit Naomi gerechnet. Es war mir so klar das die Frau was zu verbergen hat. Und jetzt wissen wir ja was es war. Und ich finde ihren “verrat” auch um. einiges schlimmer, als das was Tam gemacht hat.

      Und bei dem Rest kann ich dir nur zustimmen. In diesem Abschnitt ist wirklich viel bei. Romy selbst passiert, was mich sehr beeindruckt hat. Auch die Annäherung an Lilly war irgendwie schön, weil Romy dadurch ein bisschen was von ihrer harten Schale abgeworfen hat.

      Ich bin auf das Finale gespannt

      • Franzi sagt:

        Überrascht mich nicht, im Nachhinein frage ich mich auch warum ich nicht mit ihr gerechnet habe. Ich bin richtig drauf reingefallen, dass sie so nebenher läuft und mich irgendwie auf alles andere konzentriert 😀 Da hast du echt gut mitgedacht.

        Ja, das ist wirklich sehr beeindruchend. Ich finde es vor allem schön wie viele Faktoren da mit rein spielen, dass Romy sich so verändert. Es ist nicht irgendwie eine Person oder ein Erlebnis, so viele kleine und große Dinge sind daran beteiligt, ich finde das wirklich super schön und sehr realistisch. Mit einem Schlag war sie eine andere Romy als Call getötet war, aber sie kommt da mit einem Schlag einfach nicht heraus sondern durch eine Entwicklung und durch verschiedenste Einflüsse. Find ich super realistisch und ermutigend. Vor allem Lilly hat aber glaube ich eine größere Rolle gespielt. Auch wenn ich immer noch neugierig bin und wissen will, wie sie wirklich heißt 😛

    • Lisa sagt:

      Ahhahahah deine halben Romane jeden Tag finde ich richtig toll 😀
      Ich versuche mal chronologisch auf deine Gedanken einzugehen:
      Ich glaube auch nicht, dass Romy jemals wirklich böse war/ist. Sie hängt einfach noch an ihrer Liebe und irgendwie diesem Bagger und weiß mittlerweile wahrscheinlich selbst nicht mehr wohin mit sich, so viele neue Infos wie sie jetzt erhalten hat.
      Wir haben Tam wirklich alle ins Herz geschlossen und für mich war sein Tod definitiv ein Schock. Er ist noch so jung und wie du schon sagst, hat er für seine Überzeugungen gekämpft.
      Ich finde es auch toll, dass sie langsam anfängt zu hinterfragen und zu verstehen, was der Admiral wirklich für ein Typ ist, für den sie da blind jahrelang gearbeitet hat. Dass er unsterblich werden könnte, kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen…
      Deine Formulierung, dass Romy sich von der Person löst, die sie bisher war und versucht rauszufinden wer sie eigentlich ist und wo sie hinwill als Metapher mit dem Einreißen der Panzerung zu vergleichen finde ich richtig toll!
      Ja leider sehe ich auch immer weniger Hoffnung für Calls Wiederauferstehung, ABER wenn dich Brig schon wuschig macht, ist das ja nur halb so schlimm hahahha 😀
      Ich traue dem Admiral leider alles zu, weshalb dieses Gespräch mehr als spannend werden könnte!
      Waaas du willst das Buch verbrennen, ohohhhhh dann hoffe ich, dass alle die dir ans Herz gewachsen sind bis zum Ende durchhalten!

      • Franzi sagt:

        Da bin ich aber erleichtert, ich dachte die sind viel zu langgezogen 😛
        Ja, das habe ich auch ganz deutlich gemerkt, dass das unglaublich viel Information auf einmal für sie war. Sie hat sich ja davor schon selbst einige Male hinterfragt und war sich unsicher mit sich selbst und dann passiert da gleich so viel auf einmal. Ich bin, aber zuversichtlich, dass sie das stärken wird, wenn sie es durch geschafft hat.
        Ich verstehe ja, dass Tams Tod Romy noch einen Schubs in die richtige Richtung (und vor allem zu Naomi, grrr) gegeben hat und deshalb notwendig war, nicht umsonst. Aber er war noch so jung und hatte noch so viel zu erleben… Trotzdem ist es schön, wenn wir alle gemeinsam um ihn trauern können. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
        Ich finde es super interessant dass der Admiral eigentlich das erste war, das Romy so richtig dazu gebracht hat, alles zu hinterfragen. Obwohl die Panzerung das war, worin Romy sich geflüchtet hatte, war es damit auch gleichzeitig zu ihm. Mit ihm hat sie so viel Zeit verbracht wie mit keinem soweit ich das rausgelesen habe. Irgend ein Teil in Romy hat mit ihm begonnen und ich bin mir sicher dass mit ihm auch etwas enden wird. Das Gespräch wird glaube ich ein Schlüsselmoment in Romys Entwicklung sein und ich bin total gespannt es zu lesen.
        Ich war an der Stelle mit der Panzerung wirklich begeistert. Wie die Ketten um Romys Herz, die aus Rache, Vergeltung und Call nachtrauer bestanden haben und sich in der Panzerung manifestiert haben, fällt die Panzerung. Ein Zeichen, dass sich etwas ändern wird und Romy dazu bereit ist. Ich musste die Metapher einfach nehmen weil ich das super schön dargestellt fand.
        Ich wusste nicht wie ich es besser ausdrücken sollte, aber wuschig ist ein gutes Wort 😀 – die machen mich wahnsinnig, so eine gute Art von wahnsinnig bei der man nur immer wieder verzweifeln und sich gleichzeitig freuen möchte.
        Ich habe jetzt zugegeben auch ein bisschen Angst vor dem Admiral aber ich glaube daran, dass Romy und die anderen stark sind und das alles gut wird. Bleibt mir ja bis morgen nichts anderes übrig 😛 Ich springe selbst ins Buch wenn noch irgendwem von der kleinen Crew etwas passiert, so sehr habe ich sie schon ins Herz geschlossen.

        • Lisa sagt:

          Stimmt Romy hat wirklich sehr viel Zeit mit dem Admiral verbracht, es gab auch für ihn kaum jemanden, mit der er so eng zusammen gearbeitet hat – so kam es mir zumindest vor. Vielleicht ist sie ihm auch deshalb wichtig? Doch irgendwie ans Herz gewachsen?
          Nein ich finde das Wort wuschig super 😀

    • Somaya sagt:

      Ich kann dir sowohl bei deiner Einschätzung von Romy als auch bei Tam nur zustimmen.
      Mit Romy war es mir vor allem an der Stelle aufgefallen, als sie zwar die Feuer legt, dann aber merkt, dass sie es nicht mit ansehen kann/will. Das wirkt so, als ob sie nur handeln kann, wie sie es tut, solange sie sich nicht vor Augen führt, dass es sich bei den Piraten um Menschen handelt. Sie kann nur so handeln, solange sie sich auf ihre eigene Wut und Trauer konzentriert.
      Und auch Tam … er scheint mir trotz seines geringen Alters der reflektierteste hier zu sein, er hinterfragt am meisten, welche Position er einnehmen möchte und für was es sich in seinen Augen zu kämpfen lohnt. Er lässt sich nichts vorgeben, sondern sucht seinen eigenen Standpunkt.

      Die Sache mit der Alchemie … für mich klang es im ersten Moment ziemlich verrückt und kam sehr überraschend … aber nachdem ich es ein wenig auf mich habe wirken lassen, passt es irgendwie total ins Setting.

      Romys Schiff, der Bagger? Ist mir tatsächlich nicht so aufgefallen. Aber für Hinweise auf solche Details liebe ich Leserunden.
      Sagt ja eigentlich aus, dass sie hinter “ihrem” Schiff steht, es quasi ihr Lebenswerk ist … erst als Suche nach Freiheit gemeinsam mit Call, dann als Werkzeug zur Rache … sich aber von dem Baggeraspekt, also dem Gold sammeln eher distanziert …. spannende Gedanken, die du damit gerade in Gang bringst 🙂

      Ich habe die Panzerung hier auch ganz deutlich als Symbol gesehen. Eher in Richtung Ballast abwerfen und die Vergangenheit beginnen zu verarbeiten, aber unterm Strich läuft es ja dann auf das gleiche hinaus.

      Romy und Brig …. eine Sache, die mir richtig gut gefällt, eben weil es nicht plötzlich alles gut ist zwischen ihnen, sondern Romy sich immer nur in ganz winzigen Schritten dieser neuen Sache öffnen kann. Und sie ist ja auch immer noch nicht 100%ig sicher, ob sie ihm trauen kann. Da steckt aber sicher, neben der tatsächlichen Unsicherheit auch noch ein Schutzmechanismus dahinter, weil sie sich noch nicht bereit fühlt, sich auf jemand neues einzulassen. Dafür muss sie eben erst die Vergangenheit mit Call aufarbeiten und lernen, es hinter sich zu lassen.

      Naomi … ich hatte bei ihr schnell ein seltsames Gefühl, allerdings hatte ich ja eher auf Neid auf Romy getippt oder so. Aber dass sie nun so kaltblütig ist und ihre eigenen Leute (ausgerechnet Tam) erschießt … das hat mich dann auch schockiert.
      Gleichzeitig bleibt die Frage, welche Rolle Romy wirklich in der ganzen Geschichte einnimmt, was bedeutet sie für den Admiral, dass er sie einfordert und das allem Anschein nach lebend, denn sonst hätte Naomi vermutlich keine Skrupel gehabt, oder?

      Da du eigentlich all die Punkte angesprochen hast, die ich mir auch markiert hatte, habe ich jetzt einfach mal deinen Beitrag für meine Ergüsse genutzt xD Immerhin hatte ich so schon eine vorgegebene Struktur und es wurde vielleicht nicht ganz so wirr, wie es sonst geendet hätte … habe gerade noch arge Probleme, meine Gedanken zu sortieren zu diesem Abschnitt xD

  2. Sue sagt:

    Wow, dieser Leseabschnitt war einfach nur wow. Ich finde es interessant mit wie vielen Wendungen die Autorin arbeitet. Auch wenn die große Enthüllung, das Tam der Verräter ist, mich irgendwie etwas enttäuscht hat. ? aber mein Verdacht gegen Naomi hat sich immerhin bestätigt und ihren Mord an Tam wird ihr wohl keiner von uns verzeihen. Vor allem weil wir jetzt wahrscheinlich nie herausfinden werden was Tam meinte, als er zu Romy sagt, dass auch er einen Verlust erleiden musste.

    Und huiuiui… die Spannung zwischen Brif und Romy ist ja Wahnsinn. Man weiß kaum was über Brig, aber irgendwie habe ich mich trotzdem direkt mitverliebt. Er scheint mir ein toller Kerl zu sein und ihm traue ich wirklich nichts schlechtes zu. Und ich denke, hinter seiner Fassade verbirgt er ganz viel Schmerz. Ich bin gespannt was wir noch über ihn erfahren.

    Und joa, das Finale kann ich jetzt nicht mehr erwarten. Mir juckt es in den Finger ?

    • Lisa sagt:

      NIEMAND wird ihr das verzeihen können. Ich finde es schon schwer, das der Autorin zu verzeihen – wie kann sie ihn nur umbringen?!
      Ich finde es so schön, wie sich alle in Brig verlieben, auch wenn wir kaum was über ihn wissen und ja auch nie wirklich etwas zwischen ihm und Romy passiert ist, das sind immer mehr Schwingungen und das finde ich ganz toll!

    • Franzi sagt:

      Das hatte ich nicht erwähnt, aber mit den Wendungen der Autorin muss ich dir zustimmen ! Mir gefällt vor allem die Schiffsmetaphorik die schon von Anfang an da ist und die super schön und anschaulich zeigt, wie Romy sich verändert, aber ich mag alle Mittel mit denen die Autorin arbeitet sehr.
      Hm, stimmt, ein bisschen enttäuschend ist es irgendwo schon. Es ist zumindest nicht mehr überraschend, nicht einmal für mich, wo ich doch Naomi nicht kommen sehen habe (Böse, böse Naomi, wir werden sie gemeinschaftlich doof finden und ihr nie verzeihen. Begründung ihrerseits hin oder her) 😀 Aber vielleicht lag das daran, dass die Enthüllung dieses ‘Verräters’ zu dem Zeitpunkt schon längst nicht mehr das größte Problem für Romy war. Und seinen Verlust hätte ich auch echt gerne noch gewusst…
      Haha, ja, das ist eine sehr gute Art es auszudrücken. Ich hatte schon vorher irgendwas an Brig toll gefunden aber jetzt wird es immer schlimmer mit Romy. Da verliebt man sich wirklich sofort mit, obwohl bis zu der Szene wo die beiden beim Sonnenuntergang/aufgang (ich bin mir grade nicht mehr sicher) reden kaum etwas Äußerlich passiert. Es ist diese Spannung die es unerträglich macht.. Obwohl das Buch einem beibringen möchte skeptisch zu bleiben, die Beiden sind einfach toll. Hoffentlich bereue ich das nicht noch.
      Ich stimme dir auch mit deiner Meinung zu Brig zu. Irgendwie hat jeder von ihnen etwas tief sitzen, bei ihm haben wir nur noch kaum eine Ahnung. Etwas Schmerzvolles muss es aber sicher sein und ich bin gespannt, ob wir das noch herausfinden. Ich hoffe es zumindest für uns und für die Beiden natürlich.
      Auf das Finale freue ich mich auch sehr !

    • Jasmin sagt:

      Ich finde auch, dass die Geschichte jetzt so richtig Fahrt aufnimmt. Bei Naomi war ich mir tatsächlich sehr unsicher… Ich konnte sie nicht einschätzen. Sie war auch zu sehr Nebenfigur bis jetzt. Dass Tam ein “Verräter” ist hat mich zunächst geschockt, wobei er bei näherer Betrachtung Romy ja nichts Böses will. Deshalb sehe ich ihn eigentlich gar nicht so. Und kaum habe ich Tam so richtig ins Herz geschlossen, kommt die eigentliche Verräterin Naomi daher und erschießt Tam!!! Warum nur *heul*. Ganz ehrlich; ich hätte das Buch an dieser Stelle gerne in eine Ecke geschossen.

      Zu Romy…so ganz warm bin ich mir ihr leider noch nicht. Vorallem ihre fast schon krankhafte Liebe zu dem Schiff kann ich persönlich nicht verstehen. Ja, es ist vielleicht eine Erinnerung an Call, aber es ist und bleibt ein Ding ohne Seele. Dafür finde ich es wiederum gut, dass sie sich Lilly und Brig zu öffnen beginnt. Ich hoffe nur, dass sie nicht wieder für ihr beginnendes Vertrauen bestraft wird.

    • Somaya sagt:

      Ich denke auch, dass Brig eine ganz schön schwere Geschichte/Vergangenheit hinter seiner starken Fassade verbirgt.
      Und ich frage mich, ob sich das zwischen ihm und Romy von seiner Seite aus wirklich erst entwickelt hat, seit er zu ihrer Crew gehört? Oder hatte er sie schon vorher auf dem Schirm? Seine Andeutung spricht da für mich irgendwie für … oder deutet er doch auf jemand anderen hin damit und gar nicht auf Romy und sie erinnert ihn nun nur wieder an eine solche vergangene Situation? Er ist für mich auf jeden Fall der rätselhafteste Charakter in dieser Geschichte.

  3. Helen sagt:

    Als sich Romy in der Kühlkiste versteckt und jemand in die Küche kommt, habe ich schon das ungute Gefühl, dass sie gleich entdeckt wird…und dann ist es auch noch Tam, wieso muss er nur der Verräter sein? Ich kann aber nicht glauben, dass jemand wie Tam ohne guten Grund den Piraten hilft, da muss noch mehr hinter der Geschichte stecken.
    Es ist teilweise schon verständlich, dass Romy nun doch bei der Reparatur des Schiffes hilft, denn ich denke sie hängt so am Bagger, weil sie damit Call bzw die Erinnerung an ihn für sich am Leben erhält. Aber ob sie einen versteckten Plan hat, wenn sie vorschlägt, die Panzerung zu entfernen? Das könnte sich ja so oder so entwickeln…einerseits ist das Schiff für die Piraten schneller, aber andererseits können die Siedler so auch einfacher angreifen.
    Als der Admiral dann seine Forderung stellt, bin ich ebenfalls total verwirrt. Wieso sollte er Romy wollen? Bedeutet sie ihm etwas oder sind ihre Fähigkeiten einfach so außergewöhnlich, dass er sie braucht?
    Dass schon wieder ein Verräter an Bord ist halte ich nicht aus, ich dachte jetzt hätten sich die Fronten endlich mal geklärt und das ausgerechnet, als das Schiff angegriffen wird! Oh nein oh nein oh nein, wieso muss Tam denn auch noch sterben, das ist so schrecklich! Ich habe angefangen ihn unglaublich zu mögen, er war so hilfbereit und mutig. Ich habe grade einen richtigen Hass auf Naomi, was geht nur in ihr vor?! Ich kann mir gut vorstellen, dass sie der Spitzel vom Admiral ist, doch was hat sie davon?
    Ich denke immernoch, zwischen Brig und Romy könnte sich etwas entwickeln, vielleicht ist nur grade nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

    • Lisa sagt:

      Auf die Begründung der Forderung des Admirals bin ich auch unheimlich gespannt! Irgendwas besonderes muss Romy ja anscheinend haben!
      Naomi kann schon niemand mehr leiden 😀 Keine Ahnung wieso sie das getan hat!
      Und auf ein Happy End mit Brig und Romy hoffen wir wahrscheinlich alle noch! 🙂

  4. Somaya sagt:

    Was ich noch los werden muss: Ich habe beim lesen häufig das Gefühl, dass irgendwie der rote Faden fehlt … das Romy handelt, ohne es mal auf längere Sicht zu bedenken.. dadurch wirkt die Handlung teilweise etwas sprunghaft und unkoordiniert.
    Das würde mich bei anderen Büchern sicher stören, aber hier passt es einfach zu gut. Denn irgendwie ist das auch ein Mittel zu zeigen, wo Romy steht. Sie ist gerade dabei ihren Platz in der Welt zu überdenken und neu zu definieren, sich selbst zu finden. Und dabei ist sie eben hin und her gerissen zwischen den Siedlern und den Vagabunden … irgendwo dazwischen, auf der Suche nach ihrer eigenen Position … und das spiegelt sich eben in dieser teilweise sehr sprunghaften Entscheidungen und Handlungen wieder.

    Ich glaube tatsächlich, dass ganz viel in diesem Buch nur funktioniert, wenn/weil man es als Stilmittel betrachtet. So eben auch der Bagger als lebloses Objekt, das dennoch so im Mittelpunkt steht.

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